Mittwoch, 7. Dezember 2011
ich blicke nach unten auf die nasse straße, hoffe das niemand meine tränen sieht. gehe einen weg denn ich nicht kenne um alleine zu sein, um nachzudenken. um zu wissen was mit mir los ist. um zu wissen was mein körper mir sagen will. setz mich auf eine bank, die nass ist aber das ist mir in diesem moment egal. die regentropfen vielen mi r ins gesicht ich schließe meine augen die schon voller schminke verschmiert waren. ich habe mir vorgestellt, das jeder einzelne regentropfen eine nadel wäre die in mein gesicht sticht, ich holte mein handy heraus um mein lieblingslied anzumachen. auf dem display erschien '3 neue nachrichten' ich lese sie nicht dachte ich mir, ihr seid mir egal. ich bin ja nur gut genug, wenn ihr lust auf mich habt. mir kamen wieder die tränen ich machte mein lied an und hörte es. hörte es einmal, zweimal, dreimal, viermal, fünfmal, tausenmal hörte ich es. als es dunkel wurde, und die sterne am himmel das einzigst hellste waren lief ich los. ich wollte nicht nach hause, deswegen machte ich einen umweg.. schnaufte einmal durch, ich liebte den geruch von kalter winterluft.
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